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Second Screen – Steigende Relevanz durch erhöhten TV-Konsum 1

Second Screen – Steigende Relevanz durch erhöhten TV-Konsum

Der TV-Konsum ist deutlich gestiegen – ebenso die Nutzungszeit digitaler Angebote. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Thema Second-Screen-Nutzung noch einmal an Relevanz. Statt darin die schwindende Aufmerksamkeit für den First Screen (TV) zu befürchten, sollte die parallele Nutzung des Second Screens als echte Chance gesehen werden. Studien beweisen, dass klassische Medien wie TV einen hohen Impact auf WebSite-Traffic und das Suchverhalten haben:

TV ist Impulsgeber für Digital

  • 75% der 14- bis 49jährigen nutzen einen Second Screen, während sie fernsehen – in der Regel greifen sie zum Smartphone, Laptop und Tablet folgen mit deutlichem Abstand.
  • 60 Prozent der 14- bis 49jährigen suchen gezielt nach Marken oder Angeboten, die sie gerade im Fernsehen wahrgenommen haben.
  • 43 Prozent wollen gezielt Informationen zu Marken finden, die sie in einem Werbespot gesehen haben. *

Zwischen-Fazit:

  • Das Smartphone ist das meistgenutzte Gerät zur Parallelnutzung.
  • Jeder zweite Parallelnutzer informiert sich online über Produkte, die in Sendungen oder TV-Spots erscheinen.
  • Fernsehen ist eines der Medien mit der höchsten Impulswirkung.

Spotsynch-Technologie steuert Werbekampagnen in Real-Time

Über die Spotsynch-Technologie (= Real-Time-TV-Tracking) wird das laufende, lineare TV-Programm in Real-Time gescannt.

Eine sekundengenaue Identifikation durch die eindeutigen Soundsignaturen von vordefinierten Spots (eigene TV-Spots oder Fremd-Spots) lässt in Echtzeit die Schaltung von Kampagnen auf angeschlossenen Systemen wie zum Beispiel DSPs, Google oder Facebook zu.

Zuvor definierte Parameter wie Targetings, Frequency Capping, Umfelder u.a. behalten ihre Gültigkeit.

 

 

Case Hermes

Per Spotsync-Technologie wurden Trigger auf die Eigenspot-Kampagne gesetzt, die Bumper Ads auf den Second Screen auslösten. So konnten TV-Seher, die gerade einen Hermes-Spot sahen, mit weiteren Informationen angesprochen werden.

Mit derselben Mechanik wurden Fremdspots von Online-Shops wie About You und Otto sowie von Online Marketplaces wie Amazon, Kleiderkreisel und ebay getriggert. Auch hier wurden Werbemittel auf den Second Screen ausgespielt, um den TV-Zuschauer zeitgleich zur Spotausstrahlung mit Informationen zum Empfangen und Versenden von Paketen über Hermes-Paketshops bzw. www.myhermes.de zu versorgen.

Das Ergebnis war überzeugend:

  • Die CTR der Eigenspot-Kampagne lag deutlich über Benchmark-Niveau
  • Die CTR der Fremdspotkampagne lag weit über Benchmark-Niveau

Fazit: Per Multi-Device-Journey wird der User nachweislich näher ans Ziel geführt: zum Abschluss, zum Kauf, zur Bestellung oder an den Point of Sale.

 

 * (Quelle: SevenOne Media GmbH, Grundgesamtheit: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Haushalten mit Festnetz oder Mobiltelefon, BRD gesamt, Fallzahl: 3.008 Fälle, Erhebungsform: Telefoninterviews (CATI), Feldzeit: 6. März 2019 bis 2. April 2019)