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Bild: Pixabay

Cookielose Adressierbarkeit in digitalen Kanälen: Das neue Contextual & Semantic Targeting

Oktober 2021 – Vergangene Woche fand die digitale Live-Konferenz des Fachmediums ADZINE zum Thema

„Das neue Contextual & Semantic Targeting – Cookielose Adressierbarkeit in digitalen Kanälen?“

statt. Unsere Digitalexpertin Jana Kordt war bei diesem Event zu Gast und berichtete mit zwei weiteren Vertretern aus der Branche, wie kontextuelles & semantisches Targeting genau funktioniert und in welchen Medien sich ihr Einsatz besonders lohnt.

Corinna Heßler vom Vermarkter und Targeting-Spezialisten Dynadmic erklärt den Unterschied zwischen kontextuellen und semantischen Targeting: So platziert kontextuelles Targeting Werbung passend zu einem Themenfeld, wie Adidas-Werbung in einem Sportumfeld, z.B. im Kicker. Der Übergang von Kontext zu Semantik entsteht, wenn nicht nur der Themenschwerpunkt, sondern auch die einzelne Platzierung inklusive Sinneszusammenhang untersucht wird.
Zudem lassen sich bei der Sentimentanalyse – dank moderner Technik – Audio- und Video-Inhalte einordnen und bewerten. Beurteilungen werden ebenfalls berücksichtigt, was der Brand Safety dient. Reichweiten-Steigerung, Analyseeffizienz und Sicherheit der Platzierungen sind das Ergebnis der neuen Targeting-Ansätze, so Heßler.

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Bild: ADZINE

Patrick Jähnichen von ShowHeroes sagt dem semantischen Targeting eine große Zukunft voraus: Mit dem richtigen Know-How können Kampagnen-KPI‘s signifikant gesteigert werden – ganz ohne Cookies. Besonders hohes Interesse beobachtet Jähnichen aktuell beim Thema CTV: Hierfür hat ShowHeroes einen kreativen Lösungsansatz entwickelt, um das semantische Targeting auch im Video-on-Demand-Bereich anzubieten.

Für Jana Kordt von masterplan-Tochter DATAZULU gehört das kontexuelle Targeting seit Jahren zu den festen Bestandteilen innerhalb der Kommunikationslösungen ihrer Kunden. Insbesondere der Travel-Bereich tut sich hier hervor, bei dem anlassbezogene Kommunikation sehr effizient ist und besser performt als userbasiertes Targeting. Um bei den Verfahren aus dem Vollen schöpfen zu können, braucht es transparentere Services und Lösungen  – sowohl in der Planung als auch in der Aussteuerung. Sie sieht die technologischen Anbieter in der Pflicht, für mehr Klarheit zu sorgen.

Eine gemeinsame Diskussionsrunde bot den knapp 100 Teilnehmern am Ende die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ein spannendes Event, aus dem wir folgendes Fazit ziehen: Sematische und kontextuelle Ansätze sind bereits aktuell eine wertvolle Ergänzung zum 3rd-Party-Tracking und haben – neben weiteren Alternativen – das Potenzial, die Adressierbarkeit von Kampagnen auch ohne Cookies weiterhin sicherzustellen.

Mehr über das neue Contextual & Semantic Targeting können Sie hier lesen.